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Im Gegensatz zum Vorjahr wurden 2004 keine neuen Krankheiten festgestellt. Die beiden im Jahre 2003 erstmals in der Schweiz diagnostizierten Krankheiten Koi-Herpes-Infektion und Laktokokkose wurden im Berichtsjahr nicht wieder nachgewiesen. Trotzdem ist auch in Zukunft auf diese beiden Krankheiten ein besonderes Augenmerk zu richten, da beide potentiell zu massiven Verlusten in den betroffenen Fischpopulationen führen können. Die Anzahl meldepflichtiger Erkrankungen ist im Vergleich zum Vorjahr weiter angestiegen. Im Berichtsjahr mussten im Gegensatz zum Vorjahr wieder drei Fälle von IHN festgestellt werden, wobei allerdings nur eine Anlage mit verschiedenen Fischarten betroffen war. In zwei Anlagen wurde die VHS festgestellt. In einem Fall war es allerdings nicht möglich, den Virusnachweis zu erbringen, obwohl der betroffene Fisch typische Symptome der Krankheit aufwies. Erst mit der molekular-biologischen Methode RT-PCR gelang es, Genmaterial des Virus nachzuweisen. Da RT-PCR aber nicht als anerkannte Nachweismethode gilt, wurde dieser Fall lediglich als Verdachtsfall klassiert. Trotzdem wurde die Anlage saniert, da es sich dabei um eine sehr kleine Population von Fischen und damit um einen sehr geringen Aufwand handelte. Bei der IPN stellen die Importfälle nach wie vor den Hauptanteil positiver Fälle, wobei die infizierten Fische hauptsächlich aus Frankreich stammen. Weder ISA noch SVC, zwei weitere durch Viren verursachte meldepflichtige Krankheiten, wurden im Berichtsjahr in der Schweiz festgestellt. Die durch den Parasiten Tetracapsuloides bryosalmonae verursachte Proliferative Nierenkrankheit PKD wurde im Diagnostikmaterial lediglich in 4 Fällen nachgewiesen. Allerdings weisen vorläufige Auswertungen von im Rahmen von Projekten gesammelten Fischen auf eine weite.
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| Krankheiten
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Suchsprivileg ins Schweizer Recht aufzunehmen37. Für die Tragweite eines solchen Privilegs gilt das oben zur Patentgesetzrevision Ausgeführte. Das Stellen eines Zulassungsgesuchs38 sowie das Einreichen eines Musters bei der Zulassungsbehörde39 stellen gemäss Stieger keine gewerbsmässigen Benutzungshandlungen im Sinne von Art. 8 PatG dar und sind deshalb zulässig. Das Einreichen eines Musters bei der Zulassungsbehörde bereite eine künftige Benützung erst vor. Die generalklauselartige Fassung von Art. 8 PatG würde es zwar erlauben, auch eine solche Vorbereitungshandlung zu einer Patentbenutzung als patentverletzende Handlung zu erfassen. Dies käme gemäss Stieger aber einer Überdehnung von Art. 8 PatG gleich. Qualifiziere man das Einreichen des Musters bei der Zulassungsbehörde nicht als patentverletzende Handlung, sei aufgrund von Art. 8 Abs. 2 PatG auch die Einfuhr des Musters zu diesem Zweck in die Schweiz zulässig40. Für unzulässig erachtet Stieger demgegenüber das Herstellen von Mustern für denselben Zweck. Das Herstellen von Mustern zum Zwecke der Einreichung bei der Zulassungsbehörde falle klar unter Art. 8 PatG und werde nicht durch das Versuchsprivileg freigestellt, weil es mit einem Versuch, der begriffsnotwendig auf Erkenntnisgewinn ausgerichtet sein müsse, nichts zu tun habe 41. 4. Leading Cases a ; Simvastatin Mit der Frage nach der Zulässigkeit von Versuchen brauchte sich der HGer-Präsident St. Gallen wie einleitend erwähnt nicht auseinander zu setzen, weil Versuchshandlungen in der Schweiz nicht glaubhaft dargelegt worden waren. Den unbestritten gebliebenen Import von Mustern und deren Einreichung bei der Swissmedic qualifizierte der HGer-Präsident als patentverletzende Handlungen im Sinne von Art. 8 PatG. Eine gesetzliche Ausnahmebestimmung, wonach die Benutzung von Mustern in Verwaltungsverfahren vom Ausschliesslichkeitsrecht des Patentinhabers ausgenommen wäre, bestehe nicht. Weil der Patentinhaber in gleicher Weise wie der Hersteller von Generika dem öffentlichrechtlichen Registrierungsverfahren unterworfen sei, könne auch nicht von einer ungerechtfertigten Benachteiligung des Herstellers von Generika oder einer entsprechenden Privilegierung des Patentinhabers durch eine faktische Verlängerung des Patentschutzes gesprochen werden. In diesem Zusammenhang liess der HGer-Präsident allerdings unberücksichtigt, dass der Inhaber eines Patents für Wirkstoffe und Wirkstoffzusammensetzungen ein ergänzendes Schutzzertifikat beantragen kann42. Dieses Institut wurde vor rund zehn Jahren ins Schweizer Recht eingeführt, um die durch ein arzneimittelrechtliches Zulassungsverfahren bewirkte Verkürzung der effektiven Laufzeit eines Patents zumindest teilweise auszugleichen43. Korrekterweise hätte dieser Umstand in die Erwägungen mit einbezogen werden müssen. Die oben zusammengefasste Ansicht von Stieger und die gleich anschliessend zu diskutierende Rechtsprechung des OGer-Präsidenten Basel-Landschaft im Entscheid Acyclovir verwarf der HGerPräsident. Immerhin hielt er aber auch fest, dass das Einreichen des Zulassungsgesuchs für sich, also ohne Beilage von in patentverletzenden Versuchen gewonnenen Daten oder Mustern, unbestrittenermassen keine Patentverletzung darstellt. b. Acyclovir Wie im Entscheid Simvastatin ging es auch in diesem Entscheid nicht um eigentliche Versuchshandlungen während der Schutzdauer eines Patents, sondern um das Einreichen von einen patentierten Wirkstoff enthaltenden Mustern bei der Zulassungsbehörde. Zum Ausgangspunkt seiner Erwä37 38 39 und amiodarone.
Fallbeschreibung Der 64-jährige Patient wurde wegen seit wenigen Wochen bestehenden Polyarthralgien sowohl der grossen Extremitätengelenke als auch der Metacarpophalangeal- MCP ; und einzelner proximaler Interphalangealgelenke PIP ; zugewiesen. Die Beschwerden mit Nachtschmerzen waren von einer über eine Stunde dauernden Morgensteifigkeit begleitet. NSAR brachten nur ungenügende Besserung. In der Systemanamnese berichtete der Patient über dünnflüssige Durchfälle seit Jahrzehnten. Enorale Ulzerationen oder ophthalmologische Beschwerden wurden verneint. Im Vorfeld der Hospitalisation wurde das beschwerdeführende linke Hüftgelenk wegen invalidisierender Leistenschmerzen mit konventionell radiologisch beidseitiger Coxarthrose dreimalig mit Steroiden infiltriert. Die Wirkung war jeweils gut, aber nur wenige Tage anhaltend. Eine Femurkopfnekrose wurde vorgängig mittels MRI ausgeschlossen. Klinisch imponierten Synovitiden der Handgelenke beidseits sowie Druckdolenzen der MCP- und vereinzelter PIP-Gelenke, eine schmerzhaft eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts sowie eine eingeschränkte Hüftbeweglichkeit beidseits. Daneben fanden sich Polyenthesiopathien mit Druck650 MBq 99mTc-DPD 3h p.i.
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